Beschreibung

Die Osteoporose ist eine häufige Alterserkrankung, bedingt durch einen übermäßig raschen Abbau von Knochensubstanz und -struktur. Dadurch wird der Knochen anfälliger für Brüche. Bei Rheumatikern oder Patienten mit jahrelanger Kortisontherapie, Mangelernährung oder Chemotherapie kann es bereits in früheren Jahren zur Entstehung einer Osteoporose kommen.

Symptome

Die Osteoporose äußert sich durch das Auftreten von Knochenbrüchen ohne starke Belastung, wobei Wirbelkörper, der Schenkelhals und das Handgelenk besonders gefährdet sind. Schmerzen treten nur durch beginnende Einbrüche auf, die Osteoporose an sich verursacht keine Schmerzen.

Ursachen

Der Verlust an Knochenmasse im Alter ist ein physiologischer Prozess, der aufgrund der engen Verbindung zum Hormonaushalt bei Frauen verstärkt ausgeprägt ist. Deshalb ist es besonders für Damen ab dem 50. Lebensjahr wichtig, alle zwei bis drei Jahre eine Knochendichtemessung durchführen zu lassen.

Therapie

Heilgymnastik und eine geeignete medikamentöse Behandlung durch knochensubstanzbildende Medikamente stellen die primären Therapieoptionen dar. Zusätzlich sollte auf eine kalziumreiche Ernährung und vermehrte Zufuhr von Vitamin D – am besten in natürlicher Form durch Sonnenexposition – geachtet werden.

Vorbeugung

Bei der Osteoporose gilt: Vorbeugen ist besser als Behandeln. Empfehlenswert sind Sportarten, die Zug- und Druckbelastungen ausüben, da der Knochen dadurch den Stimulus bekommt, sich zu festigen. Trampolinspringen, Springschnurspringen, Hüpfen, Stiegensteigen sowie generell Aktivitäten an der frischen Luft wirken sich positiv auf die Knochengesundheit aus.