Die Meniskustransplantation ist ein sehr herausfordernder operativer Eingriff, der weltweit nur von wenigen Orthopäden durchgeführt wird. Dr. Florian Dirisamer und Dr. Christian Patsch haben diesen Eingriff in Österreich als Routineoperation etabliert und verfügen im gesamten deutschsprachigen Raum über die größte Erfahrung bei der Implantation von Spendermenisken. Gemessen an der Anzahl der Operationen liegen sie europaweit unter den Top 4. 

Für den Eingriff kommen Patienten in Frage, bei denen infolge einer operativen Meniskusentfernung unerwartet Schmerzen im Kniegelenk auftreten. Der sichelförmige Faserring wird aber auch zur Vorbeugung implantiert, um – gerade bei jungen Menschen – mögliche Folgeschäden am Knorpel zu verhindern.

Als Spender sind Frauen und Männer vor dem 35. Lebensjahr geeignet, wobei für die Entnahme und anschließende Gefrierlagerung sehr hohe Sicherheitsvorschriften gelten. Dr. Dirisamer und Dr. Patsch kooperieren mit zwei Gewebebanken, die beide nach dem europäischen Gewebegesetz zertifiziert sind. Dadurch stehen den Patienten hochwertige und infektiologisch unbedenkliche Präparate zur Verfügung.

Die Transplantation erfolgt mittels Arthroskopie (Schlüssellochchirurgie) und dauert etwa eineinhalb Stunden. Im Gegensatz zu Organen wie Leber oder Niere hat der Spendermeniskus keine Zellen mehr, sodass es nicht zu Abstoßungsreaktionen kommen kann. Die lebenslange medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems ist dadurch ebenfalls nicht notwendig.